Das Fest des Fastenbrechens
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Das Fest des Fastenbrechens, im Türkischen auch als Zuckerfest bezeichnet, ist nach dem islamischen Opferfest das zweite Hauptfest des Islams. Das Fasten im Monat Ramadan ist eine Form des Gottesdienstes und gehört zu den sogenannten fünf Säulen des Islam, also zu den Hauptpflichten eines Muslims. Von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nimmt der Muslim keine Nahrung zu sich und enthält sich des Beischlafs mit dem Ehepartner.
Das ist das “äußere” Fasten. Die “innere” Dimension des Fastens erlangt der Muslim durch intensivere Gebete – hier verstärkt in der Gemeinschaft – , die Versöhnung und Vergebung bei Streitigkeiten in Familie und im Freundeskreis sowie durch das Vermeiden von schlechtem Verhalten. Das Fastenbrechen wird gewöhnlich mit einer Dattel oder einem Schluck Wasser durchgeführt, dann wird das Abendgebet verrichtet. Erst danach werden die eigentlichen Speisen gegessen. Gegenseitige Besuche und Einladungen zum Fastenbrechen sind an der Tagesordnung.
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Das dreitägige Fest des Fastenbrechens zum Abschluss des Ramadans beginnt mit einem Festgebet am ersten Tag des darauf folgenden Monats nach Sonnenaufgang. An den Festtagen werden Verwandte und Bekannte besucht. “Ich habe bei der Islamkonferenz einmal gesagt, ich möchte dass der Dialog in unserer Gesellschaft zwischen den Religionen und insbesondere mit den Muslimen an den ‘Küchentischen’ der Gesellschaft stattfindet. Beim Fastenbrechen sitzt man festlich am Tisch -nicht am Küchentisch, aber es ist das gemeinsame Thema: Man redet beim Essen zusammen über das, was wirklich wichtig ist im Leben.”
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