Keine Spur von Enrique Galeano
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Der vermisste Reporter Enrique Galeano bleibt weiterhin spurlos verschwunden. Laut Gerüchten wurde er von der Drogenmafia unter Beihilfe der örtlichen Kommunalverwaltung umgebracht. Am vergangenen Samstag haben Taucher der Freiwilligen Feuerwehr von Concepción den Ypané-Fluss nach dem Leichnam des Radiosprechers durchsucht. Wegen des hohen Wasserstandes blieb die Suche aufgrund schlechter Sichtverhältnisse erfolglos. Galeano verschwand am 4. Februar, nachdem er heftige Kritik an der Amtsführung einiger lokaler Politiker geübt hatte. Laut den bisherigen Ermittlungsergebnissen wurde der Journalistvon Polizeibeamten an seine Mörder übergeben. Diese hätten Galeano mutmasslich in den Ypané geworfen. Die Regierung in Asunción muss bis zum 31. Oktober der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte CIDH einen Bericht über das Schicksal von Galeano vorlegen. Vom Außenministerium wurde eine endgültige Antwort auf diese Forderung erst für Mitte Dezember angekündigt.
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